Anästhesie: den Eingriff verschlafen

Gerade lange dauernde Behandlungen, oder Behandlungen von schwer zugänglichen Zähnen können für den Patienten sehr belastend sein. Unsere Anästhesistin, Frau Dr. Hechler, hilft Ihnen, diese unangenehme Zeit buchstäblich zu verschlafen.

In vielen Fällen genügt auch eine Lachgas-Sedierung oder zahnärtzliche Hypnose, für die einige unserer Ärzte eine spezielle Ausbildung besitzen.

Narkose – so läuft es ab:

In einem aus­führ­li­chen Gespräch infor­miert sich Frau Dr. Hech­ler über Ihren Gesund­heits­zu­stand und erör­tert mit Ihnen die mög­li­chen Ver­fah­ren: Kür­ze­re Ein­grif­fe bis zu einer Stun­de kön­nen im Däm­mer­schlaf (Anal­go­se­die­rung) ablau­fen: Es wer­den Medi­ka­men­te ver­ab­reicht, die eine ange­neh­me Ent­span­nung her­vor­ru­fen. Die Pati­en­ten blei­ben ansprech­bar, neh­men aber die Ereig­nis­se um sie her­um nur ent­fernt oder gar nicht mehr wahr. Herz, Kreis­lauf und Sauer­stoff­ver­sor­gung wer­den über den gesam­ten Zeit­raum kontrolliert.

Für län­ge­re andau­ern­de Zahn­be­hand­lun­gen bie­tet sich die klas­si­sche Voll­nar­ko­se an. Auch hier­bei wer­den Nar­ko­se­mit­tel ver­wen­det, die intra­ve­nös ver­ab­reicht wer­den. Die Pati­en­ten schla­fen ent­spannt ein und ver­spü­ren für die Dau­er des Ein­grif­fes abso­lut nichts. Herz, Kreis­lauf und Atmung wer­den stän­dig mit Moni­to­ren überwacht.

Durch moder­ne Nar­ko­se­mit­tel und deren genau an die Bedürf­nis­se des Pati­en­ten ange­pass­te Ver­ab­rei­chung wachen die Pati­en­ten am Ende der Behand­lung rasch wie­der auf und kön­nen nach einer Wei­le in Beglei­tung nach Hau­se gehen.

Kein Ver­fah­ren ist ohne Risi­ko, aber durch die stän­di­ge Über­wa­chung des Pati­en­ten am Moni­tor kön­nen z. B. all­er­gi­sche Reak­tio­nen auf Medi­ka­men­te rasch erkannt und behan­delt wer­den. Durch ihre lang­jäh­ri­ge Erfah­rung bie­tet Frau Dr. Hech­ler Ihnen ein gro­ßes Maß an Sicher­heit, dem Sie ver­trau­en können.

TIPPS für Patienten:

Vor der OP:

letz­te Mahl­zeit: am Vor­abend vor der Operation

Kla­re Flüs­sig­keit kön­nen Sie noch bis 2 Stun­den vor dem Ein­tref­fen in die Pra­xis zu sich nehmen.

Nach der OP:

Las­sen Sie sich bit­te abholen.

Blei­ben Sie auch über Nacht nicht alleine.

Trin­ken Sie, wenn es der Zahn­arzt zulässt, klei­ne Men­gen. Wenn Sie dies gut ver­tra­gen, kön­nen Sie auch eine leich­te Mahl­zeit zu sich nehmen.

In unse­rem Merk­blatt (PDF) fin­den Sie die wich­tigs­ten Tipps für den rei­bungs­lo­sen Ablauf einer Zahn-Operation.

Entspannt – beim Zahnarzt?!

Locker und angst­frei durch moder­ne Lachgas-Sedierung

Auch wenn es kei­ner ger­ne zugibt – Ner­vo­si­tät und Angst vor oder beim Zahn­arzt­be­such kom­men nicht sel­ten vor. Mehr als 70% der Bevöl­ke­rung erle­ben sie. Da ist es nur natür­lich, dass man sich hel­fen lässt. Kann man sich wohl­füh­len beim Zahn­arzt? Die Pra­xis am Kureck sagt: na klar! Lach­gas zum Bei­spiel ist ein ange­neh­mes Beru­hi­gungs­mit­tel, das schnell wirkt und auch für Kin­der gut ver­träg­lich ist.

Lach­gas ent­spannt sofort und redu­ziert das Schmerz­emp­fin­den. Man spürt eine ­inne­re Ruhe und fühlt sich ein wenig wie im Traum. Die Behand­lungs­zeit geht schein­bar schnel­ler vor­über, und doch bleibt man wach und ansprech­bar. Schon 5–10 Minu­ten danach ist man wie­der völ­lig klar und kann nach Hau­se gehen.

Die Metho­de wird seit Jahr­zehn­ten von Zahn­ärz­ten ein­ge­setzt und tech­nisch stän­dig wei­ter ver­bes­sert. Über eine klei­ne Nasen­mas­ke wird ein Gemisch aus rei­nem Sauer­stoff und Lach­gas ein­ge­at­met. Der Zahn­arzt stei­gert die Dosis lang­sam, bis der Pati­ent ent­spannt und angst­frei ist.

Die Pra­xis am Kureck bie­tet ihren Pati­en­ten Lach­gas-Sedie­rung auf dem moderns­ten tech­ni­schen Stand. Spre­chen Sie uns an! Wir bera­ten Sie gerne.

Entspannungsmusik

Bal­dri­an nicht nur für die Ohren. Ger­ne kön­nen Sie beim Hören von Ent­span­nungs­mu­sik Ihre Gedan­ken von der Behand­lung weg­flie­gen las­sen. Sie erhal­ten einen CD-Spie­ler mit einem spe­zi­el­len, tran­ceer­leich­tern­den Musikprogramm.

Zahnärtzliche Hypnose

Dr. Hen­ning Bah­n­e­mann und ZA Chris­tof Rif­fel wur­den am Mil­ton-Erick­son-Insti­tut in Ham­burg in der Metho­de der zahn­ärzt­li­chen Hyp­no­se aus­ge­bil­det und haben dar­in jah­re­lan­ge Erfahrung.

Im Hyp­no­se­schlaf beru­hi­gen Sie sich so weit, dass die Behand­lung nicht stresst und kaum oder gar nicht schmerzt.