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Endodontologie

Zahnwurzelbehandlung

Zähne ein Leben lang zu erhalten ist nicht immer einfach – besonders wenn sie entzündet sind. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die wichtigsten Aspekte der Wurzelbehandlung erläutern:

Unsere Spezialisten für Endodontologie

Die Revision einer Wurzelkanalbehandlung ist recht komplex. Oft sind Spezialinstrumente und viel Erfahrung notwendig, um einen Zahn mit hoher Wahrscheinlichkeit erhalten zu können. Aus diesem Grunde gibt es in vielen Ländern Fachzahnärzte für Endodontologie.

 

Das Ärzte-Team der Praxis am Kureck in Wiesbaden ist auf dem Gebiet der Endodontologie hoch spezialisiert.

m_Georgi-185Dr. Marco Georgi, M.Sc., ist als Spezialist für mikro­skopische Endodontologie, ­Revisionsbehandlung und Mikrochirurgie ein gefragter Dozent an vielen Fortbildungs­instituten. Seit mehr als 10 Jahren unterrichtet er auch international und hat die wissenschaftliche ­Leitung der endo­dontologischen Fort­bildung der hes­sischen Landesärztekammer inne. In der PRAXIS AM KURECK leitet er regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für andere Zahnärzte und Endodontologen.  Er ist Gründungspräsident des Verbandes Deutscher Zertifizierter Endodontologen (VDZE)

 

H_BahnemannDr. Henning Bahnemann, M.Sc., ist ebenfalls ein erfahrener Spezialist für Endodontologie und mi­kro­skopische Zahnheilkunde. Er ist außerdem Experte für zahnärztliche Hypnose. Dr. Bahnemann ist Vizepräsident des VDZE und als Referent im Bereich Endodontologie tätig.

 

C_Rifel-473ZA Christof Riffel, M.Sc., ist spezialisiert auf Kinder-Endo­don­to­logie, Traumatologie und zahnärztliche Hypnose. Er ist langjähriges aktives Mitglied des VDZE.

 

PIPS – die High-end-Waffe gegen Bakterien im Zahn

NEU: Die Praxis am Kureck bietet schonende und effiziente Wurzelbehandlung mit der revolutionären PIPS® Lasertechnik

Wenn Ihr Zahnarzt neuerdings von „PIPS“ und „SWEEPS“ redet, meint er damit nicht die neuesten angesagten Rapper, sondern ein high-end-Gerät, mit dem er kranke Wurzelkanäle höchst erfolgreich und zugleich schonend behandeln kann. Mit der revolutionären „Photonen-induzierten photoakustischen Spül-Methode“ (PIPS®) werden die mikroskopisch feinen Kanäle des Zahnwurzel-Systems von Bakterien befreit – und zwar so radikal und nachhaltig wie nie zuvor!

Der Trick besteht in der gründlichen Verteilung einer Reinigungslösung im Zahn, die restlos alle Bakterien beseitigt. Das Problem bei Zahnwurzelerkrankungen liegt nämlich darin, dass Bakterien in dem sehr fein verästelten System eines Zahns mit mechanischen Methoden kaum vollständig erfasst werden können. Wenn dabei winzige Herde zurückbleiben, breitet sich die Entzündung von neuem aus, und eine erneute Behandlung wird notwendig.

Doch das ist jetzt vorbei. Der Er:YAG-Laser des PIPS®-Systems erzeugt winzige aber sehr energiereiche photoakustische Schockwellen. Einfach ausgedrückt werden hier Lichtwellen in Schallwellen umgewandelt. Durch diesen Effekt wird die Desinfektionslösung sozusagen per Hochdruck in den Wurzelkanal gespült und bekämpft dort die Bakterien tatsächlich bis in die letzten feinen Ästchen der Zahnwurzel.

Die Praxis am Kureck setzt PIPS® in seiner neuesten Weiterentwicklung unter dem Namen SWEEPS® ein. Für die Zahnwurzel-Patienten bedeutet das nicht nur eine höhere Sicherheit vor Rück-Infektionen, sondern auch eine effiziente und schonende Behandlungsmethode.

Informieren Sie sich vor Ort über die Möglichkeiten von PIPS und SWEEPS. Ihr Zahnarzt berät Sie gerne.

WIE VERLÄUFT EINE WURZELBEHANDLUNG?

 

Warum wird mein Zahn krank?

Zahn 2_3In den häufigsten Fällen erkrankt ein Zahn durch Kariesbakterien, aber auch Unfälle, zahnärztliche oder kieferorthopädische Behandlungen können die Ursache sein. Eine Entzündung bzw. Infektion im Inneren des Zahnes ist die Folge solcher Reize. Im Inneren eines Zahnes verzweigt sich ein Kanalsystem, in dem sich lebendes Gewebe (Pulpa) mit Nerven und Blutgefäßen befindet. Leider ist die Abwehrleistung dieses Gewebes sehr eingeschränkt, so dass der Körper es manchmal nicht schafft, die Reize ausreichend abzuwehren und die Erkrankung auszuheilen.

Früher gab es keine Rettung für solche Zähne. Da das Kanalsystem eines Zahnes oftmals sehr grazil und mit vielen Krümmungen versehen ist, gab es keine Behandlungsmöglichkeit, so dass der Zahn gezogen werden musste.

 

 

 

Was kann der Zahnarzt tun, damit ich meinen Zahn behalte?

 

Um einen entzündeten oder leblosen Zahn erhalten zu können, muss seine Wurzel behandelt werden. Die Bakterien im Zahn müssen entfernt und der Zahn so zu verschlossen werden, dass keine neuen Keime hinein gelangen können.

Behandeln mit Microskop-a

Da das Wurzelsystem des Zahns, ähnlich wie bei einem Baum, viele kleine Verästelungen (tlw. bis zu 0,06 mm!) aufweist, können diese nur unter dem Mikroskop sichtbar gemacht werden. Diese Technik und entsprechend flexible und mikrofeine Instrumente erlauben eine optimale Vorbereitung zur Entfernung der Bakterien und des erkrankten Gewebes – und somit auch  einen größeren Behandlungserfolg. Anschließend werden mit einer Spüllösung die Reste entfernt. Als abschließende Vorbereitung zur Füllung des Wurzelkanalsystems werden die Wurzelkanäle mit hochelastischen Mikrofeilen aufbereitet. Für das Abfüllen des Kanalsystems wird das mit Naturgummi verwandte Material Guttapercha erwärmt und in Kombination mit einem adhäsiven Zement in das nun optimal vorbereitete System eingebracht.

 

1. KOFFERDAM

Zunächst wird der Zahn mit einem Gummituch (Kofferdam) vom Mundraum isoliert. Damit wird zum einen verhindert, dass Bakterien aus dem Speichel in den Zahn gelangen können, zum anderen wird sicher verhindert, dass Spülflüssigkeiten in den Rachen gelangen.

 

2. ZUGANG

Blick durch OP-…skop2 Kop KDer Zahnarzt verschafft sich einen Zugang zum Kanalsystem, um die äußerst feinen Kanalstrukturen zu betrachten. Dabei muss er sehr vorsichtig vorgehen, um den Zahn nicht unnötig zu schwächen. Vergrößerungssysteme (wie z. B. Lupenbrille oder Mikroskop) sind hier oft unumgängliche Hilfen, um auch kleinste Details sicher zu erkennen und substanz- schonend behandeln zu können.

 

3. WURZELKANALAUFBEREITUNG

Zahn 3_3Im weiteren Verlauf reinigt der Zahnarzt die Kanäle mit feinen Instrumenten und desinfizierenden Spülungen. Wichtig ist vor allem, die Kanäle auf voller Länge zu reinigen. Dafür ist die Anfertigung von Röntgenbildern notwendig. Zusätzlich kann die Kanallänge auch elektrometrisch sehr genau bestimmt werden. Manchmal sind mehrere Sitzungen für medikamentöse Einlagen notwendig, um den Zahn von Bakterien zu befreien.

 

4. WURZELKANALFÜLLUNG

Zahn 4_3Nachdem die Kanäle gründlich gereinigt worden sind, füllt der Zahnarzt das Kanalsystem mit Guttapercha, einem biokompatiblen Naturmaterial. Dadurch wird verhindert, dass Bakterien das Kanalsystem wieder besiedeln und infizieren können. Der Zugang durch die Zahnkrone wird mit einem Füllungsmaterial dicht verschlossen.

Wie verläuft die REVISION EINER WURZELBEHANDLUNG?

Warum braucht mein Zahn eine erneute Wurzelkanalbehandlung?

Zahn 8_3Zahn 10_3Das Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist es, die Wurzelkanäle des Zahnes von Bakterien zu reinigen und durch eine dichte Wurzelkanalfüllung deren Wiederbesiedelung zu verhindern. Wenn jedoch Bakterien im Kanalsystem verblieben sind, können sich diese wieder vermehren, wenn

  • Kanäle übersehen wurden
  • Kanäle nicht auf ausreichender Länge oder Breite bearbeitet wurden
  • aufgrund einer komplexen Kanalanatomie die Reinigungswirkung zu gering war

Ein weiterer Grund für eine erneute Infektion durch bakterielle Besiedelung des bereits gefüllten Kanalsystems kann auch eine Wurzelkanalfüllung sein, die dem Speichel mit seinen Bakterien ausgesetzt ist. Dies ist oft die Folge von Karies oder einer zu späten Versorgung mit einer definitiven Füllung oder Krone.

 

Wenn mein Zahn „tot” ist, warum schmerzt er trotzdem?

Bei der Wurzelkanalbehandlung wird das Gefäß-Nervenbündel aus dem Inneren der Wurzel entfernt. Der Zahn ist aber in ein Zahnfach eingebettet, welches sich entzünden kann. Wenn es durch Bakterien aus dem Inneren des Zahnes zu einer akuten Entzündung des Zahnfaches kommt, dann können Schmerzen, Schwellung und Eiterbildung die Folge sein.

 

Wenn ich keine Schmerzen habe, ist dann mein Zahn gesund

Bei chronischen Formen der Infektion verläuft diese häufig ohne jegliche Beschwerden. Nicht selten werden die Folgen der Infektion erst auf einem Röntgenbild entdeckt. Der Zahnarzt sieht dann, dass sich der Knochen um die Zahnwurzel aufgelöst hat. Dieser Abbau ist fortschreitend und kann sich in eine akute Entzündung mit Schmerzen, Schwellung und Eiterbildung umwandeln.

 

Was kann der Zahnarzt tun, damit ich meinen Zahn behalte?

Nur wenn es gelingt, das Wurzelsystem gründlich von den Bakterien zu reinigen, kann die Infektion beseitigt werden und der Knochen wieder ausheilen.

 

1. KOFFERDAM

Zunächst wird der Zahn mit einem Gummituch (Kofferdam) vom  Mundraum isoliert. Damit wird zum einen verhindert, dass der mit Bakterien versehene Speichel in den Zahn gelangt, und zum anderen gelangen keine fremden Stoffe in den Rachen.

 

Zahn 9_32. ENTFERNUNG DER ALTEN WURZELKANALFÜLLUNG

Der Zahnarzt muss zunächst die bestehende Füllung aus den Kanälen entfernen. Ist der Zahn mit einem Wurzelstift versorgt, muss auch dieser herausgenommen werden.

Die Entfernung kann je nach Art der in der Wurzelkanalfüllung verwendeten Materialien und abhängig von der Art der Wurzelstifte unterschiedlich schwierig und sehr zeitaufwändig sein. Dafür sind Vergrößerungssysteme (z. B. Lupenbrille oder Mikroskop) eine sehr wertvolle Hilfe und manchmal sogar eine Voraussetzung, um auch kleinste Details sicher zu erkennen und substanzschonend behandeln zu können.

 

Zahn 3_33. WURZELKANALDESINFEKTION

Im weiteren Verlauf ist es wichtig, das gesamte Kanalsystem gründlich zu reinigen. Füllte die alte Wurzelkanalfüllung das  Kanalsystem nicht vollständig aus, so müssen die noch unbehandelten Anteile erschlossen werden. Ist dies gelungen, können die Wurzelkanäle mit feinen Instrumenten und desinfizierenden Spülungen  gereinigt werden.

 

Zahn 4_34. WURZELKANALFÜLLUNG

Nachdem die Kanäle gründlich gereinigt worden sind, füllt der Zahnarzt das Wurzelkanalsystem. Der Zugang durch die Zahnkrone wird zunächst provisorisch mit einem Füllmaterial dicht verschlossen.

Können alle Zähne durch eine Revision erhalten werden?

Jeder medizinischen Therapie sind Grenzen gesetzt. So kann es in komplexen Fällen unmöglich sein, das Kanalsystem vollständig zu reinigen. Manchmal muss ein chirurgischer Eingriff unterstützend vorgenommen werden, um den Zahn zu erhalten.

Wie verläuft eine chirurgische Wurzelbehandlung?

Warum braucht mein Zahn eine chirurgische Wurzelkanalbehandlung?

CHIRURGIE_1Die Wurzelkanalbehandlung dient der Zahnerhaltung. Grundlage für den Erfolg der Behandlung ist eine sorgfältige Reinigung des äußerst feinen Wurzelkanalsystems. Selbst bei Verwendung optischer Vergrößerung und graziler Instrumente lassen sich in einigen Fällen z. B. alte Wurzelfüllmaterialien oder Wurzelstifte nicht aus dem Kanal entfernen. Es können auch, trotz aller Sorgfalt und modernster Behandlungstechnik, Bakterien zurückbleiben, die Probleme verursachen.

Auch nach einer nichtchirurgischen Wurzelkanalbehandlung kann daher ein unterstützender chirurgischer Eingriff notwendig sein, wenn die Heilung ausbleibt. In solchen Fällen bildet sich in der Regel Entzündungsgewebe an der Wurzelspitze oder es treten Beschwerden auf.

Erscheint die Möglichkeit einer Wiederholung der Wurzelkanalbehandlung nicht erfolgversprechend, bleibt in den meisten Fällen die chirurgische Wurzelkanalbehandlung in Form der Wurzelspitzenresektion (WSR) als einziger Ausweg zur Zahnerhaltung.

 

Wenn mein Zahn „tot” ist, warum schmerzt er trotzdem?

Bei der Wurzelkanalbehandlung wird nur das innere Gefäß-Nervenbündel entfernt. Der Zahn ist aber in ein Zahnfach eingebettet, das mit Nerven und Blutgefäßen versorgt wird und sich auch entzünden kann. Wenn es zu einer akuten Entzündung des Zahnes kommt, dann können Schmerzen, Schwellung und Eiterbildung in der Umgebung des Zahnes die Folgen sein.

 

Wenn ich keine Schmerzen habe, ist mein Zahn dann in Ordnung?

hronische Formen der Entzündung verlaufen oft ohne jegliche Schmerzen. Häufig wird die Entzündung nur auf einem Röntgenbild entdeckt. Man sieht dann, dass sich der Knochen um die Zahnwurzel aufgelöst hat. Dieser Abbau des Knochens am Zahnfach ist fortschreitend und kann auch jederzeit in eine akute Form mit Schmerzen, Schwellung und Eiterbildung übergehen.

 

Wie sieht die Abfolge einer Wurzelspitzenresektion (WSr) aus?

Grundsätzlich ist zu sagen, dass häufig im Zusammenhang mit einer Wurzelspitzenresek- tion die zuvor durchgeführte Wurzelkanal- füllung erneuert werden muss. Das heißt, der Wurzelkanal wird erneut gereinigt, desinfiziert und gefüllt (Revision). Der chirurgische Eingriff findet in folgenden Schritten statt:

1. FREILEGUNG DER WURZELSPITZE

CHIRURGIE_2Im ersten Schritt wird nach einer Anästhesie (Betäubung) die Mundschleimhaut über der Wurzelspitze gelöst und angehoben, um den Knochen über der Wurzelspitze freizulegen. Nun kann im zweiten Schritt das Entzündungs- gewebe entfernt und der Bereich um die Wurzelspitze gesäubert werden.

2. REINIGUNG DES WURZELKANALS

CHIRURGIE_3Mit grazilen Ultraschallspitzen wird der Wurzelkanal von der Wurzelspitze her aufbereitet und gereinigt. Für eine schonende und sichere Durchführung, besonders im Hinblick auf die Reinigung und Füllung der Wurzelkanäle von der Wurzelspitze aus, sind grazile Spezialinstrumente wie z. B. feine Ultraschallspitzen, feinste Füllspatel und Stopfer notwendig.

3. WURZELKANALFÜLLUNG UND WUNDVERSCHLUSS

CHIRURGIE_4Nach der Reinigung wird der Wurzelkanal auch von der Wurzelspitze aus wieder gefüllt und das Wundgebiet vernäht. Das Ergebnis wird mit einem Röntgenbild überprüft.

 

 

4. HEILUNG UND NACHKONTROLLE

CHIRURGIE_5Bei erfolgreicher Behandlung heilt der Kno- chendefekt innerhalb eines Zeitraums von mehreren Monaten. Das Heilungsergebnis wird mit Röntgenbildern in regelmäßigen Abständen kontrolliert.

WIE GROSS IST DIE CHANCE MEINEN ZAHN ZU ERHALTEN?

Natürlich kommt es auf die individuellen Gegebenheiten an, wie zum Beispiel das Entzündungsstadium und die Mundhygiene. Aber auch die Anatomie des Zahns und evtl. zusätzliche Faktoren, wie Verlust des Zahnhalteapparates durch die Bildung von Zysten, spielen eine nicht unwesentliche Rolle.

Die gute Nachricht: Langzeitstudien in den USA und Skandinavien ergaben für die professionelle endodontologische Behandlung unter Anwendung der oben genannten Methodik eine Erfolgsquote von über 80%.

WAS KOSTET DIE BEHANDLUNG?

Die Kosten der Behandlung richten sich nach dem Zeitaufwand. Dieser wird vor der Behandlung an individuellen Gegebenheiten wie dem Entzündungsstadium und der Anatomie des Zahns  bemessen.

Eine so spezielle, individuelle und notwendigerweise anspruchsvolle  Behandlung ist allerdings im Leistungskatalog der Krankenkassen nicht vorgesehen. Sie tragen die Kosten nur zu einem geringen Teil. Der übrige Teil ist privat von den Patienten zu tragen.

Vor Beginn der Behandlung wird daher für Ihren individuellen Fall ein detaillierter und verbindlicher Kostenvoranschlag erstellt.

WELCHE ALTERNATIVE HABE ICH?

Meist gibt es nur die Alternative, den Zahn zu ziehen und die entstandene Lücke durch ein Implantat zu versorgen. Die Kosten für eine Wiederherstellung Ihres natürlichen Lächelns sind dabei auch nicht zu unterschätzen. Sie liegen oft weit höher als die einer Wurzelbehandlung.

 

OP-Mikroskope

Behandeln mit Microskop-a

DAS OPERATIONSMIKROSKOP ermöglicht eine exakte optische Kontrolle des Behandlungsablaufes.

Um die feinen verästelten Kanäle sicher zu bearbeiten, ist eine gute Sicht nicht nur hilfreich, sondern in der moderne Endodontie unerlässlich. Mit dem bloßen Auge sind die feinen Eingänge zu den Kanälen oftmals nicht zu erkennen. Verlässt man sich nur auf das Fingerspitzengefühl, bleiben viele Kanäle und Nischen im Verborgenen. Die dort verbliebenen Gewebsreste und Bakterien können zu einem erneuten Aufflammen der Entzündung auch Jahre nach der Behandlung führen. Nur 39% der in Deutschland herkömmlich durchgeführten Wurzelkanalbehandlungen sind erfolgreich, und nur 12% der durchgeführten Behandlungen zeigen ein Ergebnis, welches den Anforderungen der ESE (European Society of Endodontology) entspricht.

Moderne Operationsmikroskope, die mit einer ausgeklügelten Optik (bis 35-fache Vergrößerung) ausgestattet sind, lassen uns heute nicht mehr „im Dunkeln“ arbeiten. Der Operateur kann nun tief ins Zahninnere hineinsehen. Dadurch erkennt er auch Unregelmäßiges, von der Norm abweichendes. In vielen Fällen ist es sogar möglich bis an das Ende eines geraden Kanals zu schauen. Gezielt und sicher werden auch schwierige Verästelungen behandelbar. Auch Problemfälle, wie Löcher in der Wurzelkanalwand oder abgebrochene Instrumente im Wurzelkanal sind mit Hilfe des OP-Mikroskop’s meist zu lösen.

Die PRAXIS AM KURECK verfügt über drei hochmoderne OP-Mikroskope für die Endodontologische Behandlung.

Mythen über Wurzelkanalbehandlungen

Mythos 1: Wurzelkanalbehandlungen sind schmerzhaft

Wahrheit: Wurzelkanalbehandlungen verursachen keine Schmerzen, sondern beseitigen Schmerzen.

Die meisten Patienten suchen ihren Zahnarzt oder Endodontologen auf, wenn sie anhaltende Zahnschmerzen haben. Solche Schmerzen kommen oft von erkranktem Pulpen-(Nerven) Gewebe im Inneren des Zahnes. Bei der Wurzelkanalbehandlung wird das erkrankte Gewebe entfernt und somit auch die Ursache für den Schmerz.

Die Geschichten über schmerzhafte Wurzelkanalbehandlungen haben mit modernen Endodontologie nichts zu tun. Die heutigen Anästhetika (Schmerzausschaltende Injektionsmittel) und zielgerichteten Techniken der Endodontologie machen eine Wurzelkanalbehandlung nicht weniger komfortabel als das Legen einer Füllung. Eine Umfrage zeigte, dass Patienten, die Erfahrungen mit einer Wurzelkanalbehandlung gemacht hatten, diese sechs mal mehr als „schmerzlos“ beschrieben haben, als Patienten die noch keine Wurzelkanalbehandlung bekommen hatten.

 

Mythos 2: Wurzelkanalbehandlungen verursachen Krankheiten

Wahrheit: Wurzelkanalbehandlungen sind eine sichere und erfolgreiche Behandlung

In der Vergangenheit hat eine kleine Gruppe von Medizinern behauptet, dass es einen Zusammenhang gäbe zwischen wurzelbehandelten Zähnen und dem Auftreten bestimmter Erkrankungen. Diese Meinung basiert auf der längst überholten Studie von Dr. Weston Price aus der Zeit von 1910-1930!

Viele wissenschaftliche Studien, die seit über 70 Jahren auf diesem Gebiet veröffentlicht werden, zeigen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Wurzelkanalfüllungen und irgend einer Art von Erkrankung gibt. Die jüngsten Untersuchungen zu diesem Thema zeigen deutlich, dass ein ordentlich wurzelbehandelter Zahn keinerlei gesundheitliches Risiko darstellt.

 

Mythos 3: Eine gute Alternative zur Wurzelkanalbehandlung ist DAS ZIEHEN des Zahnes.

Wahrheit: Ihren natürlichen Zahn zu erhalten ist sicherlich die beste Wahl.

Nichts kann Ihren natürlichen Zahn komplett ersetzen. Künstliche Zähne zwingen sie manchmal dazu, ihre Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Die eigenen Zähne zu bewahren, bedeutet, sich die Freude am Essen und ihre vielfältigen Genüsse zu erhalten. Die Wurzelkanalbehandlung ist die biologisch verträglichste Art, die Erkrankung des Gewebes im Inneren ihres Zahnes (Pulpa) zu behandeln.

Gute Wurzelkanalbehandlungen haben eine sehr hohe Erfolgsquote. Viele Zähne halten danach ein Leben lang. Der Ersatz von verloren gegangen Zähnen durch Brücken, Prothesen oder Implantaten benötigt meist mehr zeitlichen und finanziellen Aufwand. Außerdem ist meistens die Behandlung von benachbarten Zähnen und umliegenden Geweben notwendig.