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Implantologie – der Weg zu festen Zähnen

Nichts hat die Möglichkeiten der modernen Zahnmedizin in den letzten Jahren so verändert wie die Zahnimplantate.

Aus Titan gefertigte schraubenähnliche Hilfsmittel dienen als künstliche Zahnwurzel. Sie ermöglichen feste, neue Zähne in fast allen Fällen. Eine Krone ergänzt das Implantat zum neuen, künstlichen Zahn.

Mit Hilfe von Implantaten erhöht sich die Lebensqualität auch für Prothesenträger. Sie gewinnen an Sicherheit und unbeschwertes Lachen wird zur Selbstverständlichkeit. Sehen Sie dazu das folgende Video:

Navigierte, minimal invasive Implantologie oder: Mit High Tech und Erfahrung zu schonend eingesetzten und nachhaltigen Zahn-Implantaten

wie geht das: Zähne „einpflanzen“?

Zahn-Implantate kann man sich als künstliche Zahnwurzeln vorstellen, die direkt in den zahnlosen Kieferknochen eingebaut werden. Moderne Implantate bestehen aus drei Teilen: dem im Knochen verankerten Implantatkörper, dem Halsteil (Abutment) und der darauf befestigten Krone.

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Um ein Implantat erfolgreich einsetzen zu können, müssen einige Bedingungen erfüllt sein: Zum einen muss es umfassend von vitalem Knochengewebe umgeben sein und einwachsen können, zum anderen muss es den Belastungen während des Kauens dauerhaft standhalten.
Das folgende Video zeigt, wie auch bei einem seit längerer Zeit fehlenden Zahn durch Knochenaufbau ein Implantat möglich ist:

Nach einer gewissen Einheilungszeit (3-4 Monate) soll das Implantat fest im Knochen verwachsen sein und somit ein Maximum an Stabilität unter Kaubelastung gewonnen haben. Diesen Zustand bezeichnet man als Osseointegration.

Implantate müssen besondere Anforderungen an Biokompatibilität, Belastbarkeit und Osseointegration erfüllen. Wir verwenden in unserer Praxis ausschließlich Materialien, die diese Anforderungen perfekt erfüllen, nämlich Titan und Keramik (Zirkonoxidkeramik).

 

Voruntersuchung

Zu Beginn erheben wir eine umfassende Anamnese. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf die Medikamente des Patienten und bekannte Vorerkrankungen. Danach folgt eine Untersuchung der Schleimhaut, der Zahnsituation und des zu implantierenden Gebietes. Röntgenaufnahmen ergänzen diese Untersuchung und geben Aufschluss über den Kieferknochen und zu beachtende Nachbarstrukturen (wie Nerven oder Kieferhöhle). Abschließend wird ein Abdruck (oder ein 3D-Scan) der betroffenen Kieferregion angefertigt und das weitere Vorgehen besprochen.

 

Implantat-Planung

In der Praxis am Kureck wird jedes Implantat am Computer sehr detailiert geplant, einschließlich der Grösse und der Position. Dabei prüfen wir auch, ob genug Kieferknochen vorhanden ist oder ob zusätzlich Knochen aufgebaut werden muss.

Mit einer 3D-Planung ist eine präzisere Beurteilung und damit ein umfassender Schutz von empfindlichen Kieferbereichen (z. B. Nervenbahnen und Kieferhöhle) möglich. Ein eventuell erforderlicher Knochenaufbau kann unter Umständen umgangen werden, da der vorhandene Knochen besser ausgenutzt wird. Die 3D-Planung bietet somit dem Patienten ein Maximum an Sicherheit und liefert eine sehr genaue Implantat-Positionierung.

 

So läuft die 3d-Planung ab:

– Mit einem dreidimensionalen Röntgen-Scanner werden einzelne Schichtaufnahmen des Kiefers erstellt.

– Diese Einzelbilder werden von einem Computerprogramm zu einem Komplettbild zusammengesetzt. Der Kiefer ist dann am Monitor als 3D-Bild zu sehen.

– Mit einer speziellen Planungs-Software wird nun am Computer das Implantat virtuell eingesetzt und auf einem 3D-Drucker eine dreidimensionale Schablone produziert.

 

Einsetzen des Implantats

Die vorangegangene intensive Planung verkürzt die eigentliche Operationszeit signifikant. Das Einsetzen ist im Normalfall ein kleiner, unkomplizierter chirurgischer Eingriff, der in Lokalanästhesie durchgeführt wird. Falls nötig, wird vorher noch der Knochen mit Knochenersatzmaterial oder eigenem Knochen des Patienten aufgebaut oder die Kieferhöhle mit einem minimal-invasiven Eingriff angehoben.

Grössere Eingriffe können auch unter Vollnarkose erfolgen (durch unseren Facharzt für Anästhesie) oder unter leichter Lachgas-Sedierung.

In besonderen Fällen sind auch zweiteilige Implantate möglich: