Menü

Prophylaxe

Ein sauberer Zahn wird selten krank. Daher ist das oberste Ziel, die Entstehung von Problemen an Zahn und Zahnfleisch zu verhindern. Und das ist möglich: durch intensive Reinigung der Zähne mit sanften aber effektiven Hilfsmitteln.

Bei unserer professionellen Zahnreinigung werden Beläge und Verfärbungen der Zähne  auch an schwer erreichbaren Stellen gründlich entfernt. Damit verschwinden die Erreger für die Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch. Saubere, glatte Zähne und ein frischer Atem sind die zusätzliche Belohnung.

Dieses aktive Programm zur Erhaltung Ihrer Mundgesundheit sollten Sie Ihren Zähnen in regelmäßigen Abständen gönnen. Gerade nach aufwendigen zahnärztlichen Behandlungen oder überstandenen Zahnfleischerkrankungen brauchen Ihre Zähne eine regelmäßige intensive Nachsorge – der Mundgesundheit zuliebe.

Gerne nehmen wir Sie in unseren Anruf-Service auf und melden uns wenn’s mal wieder Zeit ist!

Auch Implantate brauchen Pflege

Von Marc Junior und Nathalie Bender B.Sc.

Normalerweise spürt man keinen Unterschied zwischen einem Implantat und einem natürlichen Zahn.

Der Unterschied liegt jedoch in der Mikroskopie der umgebenden Gewebe. Bei einem echten Zahn ist das Zahnfleisch fest mit der Zahnoberfläche verwachsen und dichtet die Wurzel gegen Bakterien ab. Anders als bei dem Zahn fehlen diese Fasern bei einem Implantat. Das Zahnfleisch liegt vielmehr nicht so dicht an der Implantatkrone an, da keine Faserzüge aus dem Zahnfleisch mit dem Implantat verwachsen können.

Deswegen müssen Sie dieser Schnittstelle zwischen dem Implantat und dem Zahnfleisch besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen und es regelmäßig reinigen, damit sich dort keine Entzündung etabliert, die sich in der Folge in einem Knochenabbau um das Implantat widerspiegelt.

Man nennt diese entzündliche Erkrankung eine Periimplantitis. Das heimtückische an dieser Erkrankung ist das Fehlen eines Schmerzes, der in der Regel erst dann einsetzt, wenn es zu einem erheblichen Schaden gekommen ist. Im schlimmsten Fall stellt dieser den Verlust des Implantates dar.

Das Gute ist, dass neuere Studien belegen (Costa et al., 2012), dass das Risiko um mehr als die Hälfte minimiert werden kann, wenn Sie regelmäßige Vorsorge- und unterstützende Prophylaxetermine wahrnehmen.

Nehmen Sie diese Möglichkeit wahr, um weiterhin eine lange Freude an Ihren Zähnen zu haben!

(Costa, F. O., Takenaka‐Martinez, S., Cota, L. O. M., Ferreira, S. D., Silva, G. L. M., & Costa, J. E. (2012). Peri‐implant disease in subjects with and without preventive maintenance: a 5‐year follow‐up. Journal of clinical periodontology, 39(2), 173-181.)

Professionelle Zahnreinigung

Zu Beginn der Behandlung untersucht Ihre Mundhygienikerin ganz genau  Zähne und Zahnfleisch: Sie erfahren, wo Schwachstellen sind, was noch verbessert werden kann. Mit feinen Hand- oder Ultraschallinstrumenten werden dann sorgfältig die harten und weichen Beläge auch in schwierig zu erreichenden Nischen und unterhalb des Zahnfleischrandes entfernt. Durch die anschließende Politur werden die Oberflächen nicht nur spiegelglatt, die Zähne werden damit auch von allen Verfärbungen befreit.

 

Ihre Mundhygienikerin zeigt Ihnen dann, welche Hilfsmittel für Ihre häusliche Zahnreinigung am besten geeignet sind. Hierzu steht ein umfangreiches Sortiment aus Zahnseiden, Zahnzwischenraumbürsten, Zahnhölzern etc. zur Auswahl.

Parodontitisrisiko

Moderne molekularbiologische Methoden gewinnen auch in der zahnärztlichen Praxis – und hier besonders in der Parodontologie – zunehmend an Bedeutung. So gilt die Parodontitis inzwischen als echte Infektionskrankheit.

 

Dies erfordert insbesondere bei chronisch fortschreitenden, therapieresistenten und aggressiven Verlaufsformen eine spezifische Diagnostik der schädlichen  Bakterien. Mit einem speziellen Test machen wir Parodontitis-Markerkeime dingfest. Ebenso kann ein genetisches Parodontitis-Risiko nachgewiesen werden. Risikofaktoren wie genetische Prädisposition, systemische Erkrankungen, Mundhygiene u. a. beeinflussen den Therapieerfolg nachhaltig.

 

Bei hartnäckigen oder ungewöhnlich rasch fortschreitenden Zahnfleischerkrankungen können durch Proben-Entnahmen aus der Zahnfleischtasche, die verursachenden Mikroorganismen identifiziert werden. Wenn man die Erreger genau kennt, kann man mit Hilfe eines Antibiotikums die Zahnfleischbehandlung unterstützen. Das Antibiotikum kann dann über die Blutbahn den ganzen Körper vor den Keimen schützen.

Parodontitis-Stopp-Programm

Nach der erfolgreichen Behandlung einer entzündlichen Zahnfleischerkrankung (Parodontitis) ist die regelmäßige Nachsorge entscheidend, um ein Wiederaufflammen oder eine erneute Infektion zu verhindern. Nur durch eine konsequente, regelmäßige Betreuung zusammen mit einer sorgfältigen häuslichen Mundhygiene kann die Parodontitis dauerhaft gestoppt werden!

 

„Kritische Zonen“ müssen in bestimmten Abständen kontrolliert werden. Eine Nachreinigung schwierig erreichbarer Nischen kann dann die Entstehung einer „Zahnfleischtasche“ verhindern.

 

Fragen Sie nach unserem Recall-Programm: wir rufen Sie gerne an, wenn’s mal wieder Zeit ist – oder vereinbaren Sie am besten nach einer Reinigung gleich wieder den nächsten Termin. Ihr gesundes Zahnfleisch wird es Ihnen danken.

Fluoride härten den Schmelz

Die Entstehung der Karies kann durch Fluoride  wirkungsvoll gehemmt werden. Hierzu stehen verschiedene Methoden zur Verfügung

  • fluoridhaltige Zahnpasten (ab Zahndurchbruch)
  • fluoridiertes Speisesalz (beim Kochen verwenden)
  • Spüllösungen (ab dem Schulalter bei erhöhtem Kariesrisiko)

Sinnvoll ist die Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten und fluoridiertem Speisesalz. Am wirksamsten aber ist das zugeführte Fluorid, wenn es möglichst lange in der Mundhöhle bleibt.

Die benötigte Fluoridmenge pro Tag hängt vom Fluoridgehalt des Trinkwassers ab. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Fluoridierung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Die Fluoridzufuhr ist nur eine von 3 wichtigen Pfeilern zur Vermeidung der Karies: die sorgfältige und effektive Mundhygiene sowie eine sinnvolle Ernährung sind ebenso wichtig!

Mehr dazu auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Bleaching: Wieder helle, weiße Zähne

Verfärbungen oder eine zu dunkle Zahnfarbe lässt sich heute in vielen Fällen korrigieren. Zunächst werden die Zähne intensiv gereinigt, um damit die Farbstoffablagerungen von z.B. Rotwein, Tee oder Rauchen zu beseitigen. Ebenso müssen undichte, alte Füllungen ausgetauscht werden. Erst jetzt kann die eigentliche Zahnfarbe beurteilt und – wenn gewünscht – korrigiert werden.

Eine einfache, zahnsubstanzschonende und dauerhafte Methode ist dabei das Bleaching. Mit Hilfe von milden Wirkstoffen kann der Zahn von außen und bei wurzelgefüllten Zähnen auch von innen aufgehellt werden.

Home-Bleaching 

Müssen mehrere Zähne insgesamt aufgehellt werden, empfiehlt sich das Home-Bleaching. Sie erhalten eine weiche Kunststoffschiene, die über die zu bleichenden Zähne passt. In diese füllen Sie das Bleichgel, setzen die Schiene ein und lassen das Gel ca. 1-2/Tag je ½ Stunde einwirken. Nach 14 Tagen hat sich die maximale Bleichwirkung eingestellt.

In-Office-Bleaching 

Hiermit ist das Bleichen einzelner oder mehrerer Zähne innerhalb einer Sitzung, in der Praxis gemeint. Hierfür wird ein spezielles Gel auf die Zähne appliziert. Vor dem Bleichvorgang wird eine Zahnreinigung durchgeführt und das Zahnfleisch durch Auftragen eines sogenannten Kofferdam geschützt. Insgesamt dauert dieses Verfahren ca. 1 Stunde.

Walking Bleaching

Bei wurzelkanalbehandelten wird das Bleichgel in das Zahninnere eingefüllt. Die Bleichwirkung ist schon nach wenigen Tagen erkennbar. Anschließend erhält der Zahn eine neue dichte Füllung.

Einzelne Zähne oder dunkle Flecken werden ebenfalls in der Praxis gebleicht. Das Gel wird exakt auf die zu bleichende Region aufgetragen. Die Behandlung dauert ungefähr 1 Stunde.
Hartnäckige Verfärbungen lassen sich mit anderen Methoden
(Microabrasion, Macroabrasion) entfernen oder abdecken (Veneers,Kronen)

Sportschutz

Mountain-Biking, Inline-Skating aber auch Fußball, Hockey, Karate oder Judo – viel häufiger als man glaubt entwickelt sich im Eifer des Gefechts ein Sturz oder Zusammenstoß. Und schon ist’s passiert: gerade der mittlere Schneidezahn ist gebrochen oder fehlt ganz.

 

Ist der Zahn verloren, kann nur noch mit einem Implantat oder mit einer Brücke (gesunde Nachbarzähne werden geschädigt!) die Lücke geschlossen werden. Gottseidank kann man sich heute leicht und komfortabel schützen.

 

Mit einem Zahnschutz der über auf den Oberkieferzähnen getragen wird, und der mit einer weichen Gummioberfläche alle Stöße und Schläge abfedert, ist das Problem gelöst. Viele Spitzensportler wie z.B. Bundesligafußballer, die Hockeynationalmannschaft und natürlich die Boxer verzichten heute auf diese Sicherheit nicht mehr.

 

Abformungen von Ober- und Unterkiefer und eine Wachsbißnahme genügen  –und schon sind Sie nach 1 Woche im Besitz Ihres Zahnschutzes. Übrigens, den Zahnschutz gibt es durchsichtig oder in Ihren Wunschfarben